Konsum überdenken bedeutet Umweltschutz

Umweltschutz ist nicht nur eine Aufgabe der Wirtschaftsbosse, die in ihren Produktionsanlagen auf wenig Abgase und sauberes Wasser achten müssen. Auch bei jedem einzelnen Menschen ist ein Umdenken in dieser Angelegenheit eigentlich längst überfällig. Die Menschen konsumieren sehr leichtsinnig. Das Geld, das vorhanden ist, wird ausgegeben. Dabei könnte man durch weniger Konsum auch mehr Umweltschutz erzielen.

Man bedenke nur einmal, dass alleine in Deutschland jedes Jahr weit über 20 Millionen Tonnen Lebensmittel einfach so weggeworfen werden. Joghurt, Fertigessen und andere Produkte, bei denen das Ablaufdatum noch nicht einmal überschritten sein muss, werden in die Tonne geworfen, dafür neue, frischere Dinge gekauft. Ein riesiges Land, wie Amerika, steht natürlich noch weit darüber. Hier könnte so viel Müll, könnten so viele Umwelteinflüsse durch die hohe Produktivität, die eigentlich gar nicht nötig ist, eingespart werden, dass eine Verbesserung in Sachen Umwelt deutlich merkbar wäre. Als kleine Veranschaulichung: Bei McDonald’s wurden die Strohhalme um ein kleines Stückchen gekürzt, was unter dem Strich eine Müllmenge von Millionen Tonnen einspart. Das bedeutet nicht nur, dass weniger Kunststoff verbraucht wird, sondern auch, dass weniger Müll in der Natur landet und auch weniger entsorgt werden muss. Solche Aktionen und ein etwas eingeschränkter Konsum könnten also im wahrsten Sinne des Wortes Berge – nämlich Müllberge – versetzen.

Nicht geizen, sondern geplant einkaufen: Das ist das Anliegen, das die Umweltschützer an die Menschen haben. Nicht fünf Pakete abgepackte Wurst kaufen, wenn drei davon im Müll landen; nicht 20 Joghurts in den Kühlschrank packen, sondern nur die Menge, die im Laufe der nächsten Tage gegessen wird: Das spart zum einen Geld in der Haushaltskasse und zählt zum anderen auch zum aktiven Umweltschutz – ohne sich dafür wirklich einschränken zu müssen.

This entry was posted on Montag, Dezember 13th, 2010 at 4:43 pm and is filed under Umweltschutz. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.

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